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Made by Me - zauberhafte Staudensträuße

Die besten Tipps für einen gelungenen Staudenstrauß

Die Pflanzen

Schnittstauden

Je nach Jahreszeit und Anlass gibt es ganz unterschiedliche Stauden, die in Sträußen Verwendung finden können. Wichtig ist, sich vor dem Schneiden darüber klar zu werden, welche Dimensionen der Strauß haben soll und gleich eine entsprechende Vase auszusuchen. Wer wahllos drauflos schneidet bereut es meist hinterher. Dann sind oft Stängel zu kurz geschnitten und zu viel Material übrig.

Leiter & Begleiter

Damit ein Strauß harmonisch aussieht, ist es von Vorteil sich bestimmte markante Stauden auszusuchen, die das Thema im Strauss vorgeben, sogenannte Leitpflanzen, siehe hierzu auch die unten stehende Tabellen. Diese werden nun ergänzt durch begleitende und füllende Stauden, die in ihrer Blüte weniger prägnant sind. Zuletzt kann man je nach Straußform auch Pflanzen für eine grüne Manschette auswählen.

Tipps zur Pflanzenernte

Tageszeit

Grundsätzlich ist ein kühler Sommermorgen am günstigsten, um Blumen für  Sträuße zu ernten. Um diese Tageszeit sind die Pflanzen noch gut mit Wasser gefüllt („frisch“) und schlappen weniger schnell. Zu vermeiden sind die Stunden von Mittag bis Abends, wenn sehr warmes, trockenes Wetter herrscht.

Günstiger Erntezeitpunkt

Schneiden Sie stets Stauden, die möglichst noch viele Knospen aufweisen. So hält das Ensemble länger. Iris und Pfingstrosen werden grundsätzlich nur knospig geschnitten. Bei Pfingstrosen sind es besonders die gefüllten Sorten, die sich lange in der Vase halten.

Utensilien

Benutzen Sie zum Schneiden eine möglichst scharfe Gartenschere oder ein scharfes Messer. Gut ist es einen Eimer mit etwas Wasser mit sich zu führen, um die Pflanzen sofort zu versorgen. In kühler Witterung kann man die Pflanzen auch für kurze Zeit in einem Körbchen ablegen.

zauberhafte-Staudenstrausse-Schnittstauden-Zeppelin-2020-06

Die Strauß Kreation

Binden oder stecken?

Man kann grob zwei verschiedene Varianten für das Kreieren von Blumenschmuck für die Vase unterscheiden: den gebundenen Strauß und den Gesteckten. Bei letzterem werden die Pflanzen nicht in der Hand gehalten, sondern sofort in einer Vase mit Wasser arrangiert. Die gebundene Variante erfordert etwas mehr  handwerkliches Geschick. Hier wird der Strauß von der Mitte her durch Drehbewegungen immer weiter ergänzt und schließlich mit Bindegarn fixiert, so dass er nicht auseinanderfallen kann. Solche Sträuße eignen sich z.B. wunderbar als Mitbringsel und kleine Aufmerksamkeit.

Hygiene ist alles

Damit man lange Freude an seinem Strauß hat, sollte man nur zurvor gereinigte Vasen verwenden. Beim Binden und Stecken ist unbedingt darauf zu achten, die unteren Blätter soweit zu entfernen, dass nur kahle Stängel im Wasser stehen. Steht zuviel Laub im Wasser, fängt dieses durch Mikroben sehr schnell an zu faulen. Ein unangenehmer Geruch ist die Folge.

Tipp: Sträuße lassen sich auch dadurch länger halten, dass man sie über Nacht an einen kühlen Ort stellt!

Staudige Leitpflanzen

  Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt.
Aconitum (Eisenhut)    
Delphinium (Rittersporn)        
Echinacea (Purpursonnenhut)      
Helenium (Sonnenbraut)        
Helianthus (Staudensonnenblume)        
Iris Barbata-Hybride (Bartiris)          
Kniphofia (Fackelilie)      
Paeonia lactiflora (Edelpfingstrose)          
Rudbeckia (Gelber Sonnenhut)        

Nicht-staudige Leitpflanzen

  Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt.
Hydrangea (Hortensie)      
Rosa (Rose)    

Füllstauden/Manschetten

  Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt.
Alchemilla (Frauenmantel)
Blätter & Blüten F+M
     
Aster ericoides (Septemberkraut)
Blätter & Blüten F
     
Astilbe (Prachtspiere)
Blüten F
         
Eryngium (Edeldisteln)
Blüten F
     
Gräser
F
   
Gypsophila (Schleierkraut)
F
     
Host (Funkie)
Blätter M
     
Polypodium (Tüpfelfarn)
Blätter M
Verbena bonariensis (Eisenkraut)
F
 
Solidago (Goldrute)      
F = Füllstaude, M = Manschette            
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