Nachhaltigkeit in der Staudengärtnerei

Liebe Gartenfreunde, 

Nachhaltigkeit

wir vermehren, kultivieren und verkaufen Stauden, also winterharte Pflanzen, die in Deutschland oder in ähnlichen Klimazo­nen wild in der Natur vorkommen. Pflanzen wie Margeriten, Fingerhut, Schlüsselblumen, Waldmeister, Sumpfdotterblumen, Diptam, Glockenblumen und viele andere können Sie so in Ihren Garten holen, ohne sie in der Natur auszugraben. Und außer den heimischen Wildblumen haben wir auch viele Wildblumen aus aller Herren Länder – solche, die so schön sind, dass sie Pflanzensammler und Gelehrte über die Jahrhunderte zu uns gebracht haben. 

Neben den Pflanzen, die genauso in der Natur vorkommen, gibt es auch viele Sorten, die durch Generationen von Gärtnern durch Auslese und Züchtung verändert wurden. Die Kulturgeschichte der Pflanzen- und Blumenzucht reicht mehrere Tausend Jahre zurück. So gibt es Pflanzen mit neuen Blütenfarben, größeren Blüten und längerer Blütezeit: die Eigenschaften der Pflanzen wurden im Sinne der Gartenwürdigkeit verbessert. Denn eine lange Blütezeit bietet ein lange verfügbares Nah­rungsangebot für Insekten. 

Kurz gesagt: Wir sind stolz, dass unsere Arbeit einen solch nachhaltigen Charakter hat. 

Stauden gestalten unseren Lebensraum positiv, sind Nahrungsquelle für Insekten und Falter, erhalten die Boden­fruchtbarkeit, binden Kohlendioxyd und produzieren Sauerstoff.

Wir sind nachhaltig! 

  • Regionale Produktion - Wir vermehren und kultivieren unsere Pflanzen selbst (Pflanzenkinderstube und Mutterpflanzenquartiere). Einige Pflanzen kommen aus anderen Gärtnereien, zum größten Teil von regionalen Gärtnern. Arbeitsschutz und Tariflöhne sind daher auf hohem deutschen Niveau.
  • Handarbeit - Wir pflegen unsere Pflanzenquartiere noch in Handarbeit. So können wir individuelle auf Bedürfnisse eingehen und schnell reagieren. 
  • Topf-Recycling - Für unsere gebrauchten Töpfe entrichten wir Abgaben, damit sie dem Dualen System zugeführt werden können. D.h., Sie als Kunde können sie im Gelben Sack sammeln und der Wiederverwertung zuführen. Wir sammeln ebenfalls unsere Töpfe und führen sie dem Recycling zu. 
  • Multitopfplatten - Die Platten zur Anzucht unserer Jungpflanzen sind wiederverwendbar. 
  • Transportkisten - werden im Gartenbau als Pfandkistensystem genutzt.
  • Pflanzenverpackung - All unsere Stauden werden unverpackt (ohne Cellophan-/Blisterverpackungen) angeboten. 
  • Produktion - Wir produzieren unsere Pflanzen selbst und vermeiden so lange Transportwege. 
  • Versand - Kartons, Papier und Holzwolle sind unsere hauptsächlichen Verpackungsmaterialien. 
  • Kultursubstrate - Der Torfeinsatz ist auf ein Minimum reduziert; stattdessen kommt bei uns Rindenhumus in der Pflanzenanzucht zum Einsatz (torfreduziertes Substrat).
  • Wasser - Tröpfchenbewässerung und innovative Regnertypen reduzieren unseren Wasserverbrauch. Zudem nutzen wir eine eigene Quelle. Wasser wird dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt. 
  • Boden - Wir erhalten die Bodenfruchtbarkeit durch Bearbeitung, Gründüngung, Bepflanzung und entsprechende Ruhephasen für den Boden.
  • Landschaft - Wir pflegen Freiflächen, vielfältige Hecken sowie Rabatten mit großer Diversität zur Erhaltung von Naturräumen auf unserem Gelände. Und: Unsere Pflanzen wirken dem Landschaftsverbrauch im Privatgarten entgegen.
  • Dünger - Wir lassen unsere Böden regelmäßig untersuchen, um bedarfsgerecht zu düngen. Damit reduzieren wir den Nährstoffaustrag ins Grundwasser. 
  • Energie - Das moderne, neue Heizsystem sowie die Isolierung unserer Gewächshäuser senken den Energieverbrauch auf das Notwendige. 
  • Abfall - Wir kompostieren konsequent organisches Material.
  • Pflanzenschutz - Wir praktizieren integrierten Pflanzenschutz und nutzen Pflanzenstärkungsmittel sowie die Möglichkeiten des biologischen Pflanzenschutzes. Zudem  schaffen wir optimale Kulturbedingungen z.B. durch Mulchen, Pflege zum richtigen Zeitpunkt, mechanische und thermische Unkrautreduzierung. Durch das ökologische Gleichgewicht und die große Pflanzenvielfalt leben eine ganze Reihe von Nützlingen in unserer Gärtnerei, die zur Pflanzenpflege beitragen. 
  • CO²-Ausstoß - Unsere Pflanzen verbrauchen CO² und kompensieren unseren Ausstoß komplett.
  • Soziales Engagement - Wir integrieren Asylbewerber und unterstützen soziale Einrichtungen sowie Schulen und Kindergärten. 
  • Tradition - Unsere Staudengärtnerei feierte im Jahr 2016 ihr 90jähriges Bestehen

 

Helene-von-Stein-Vorschau

Der Garten - ein Refugium für den modernen Menschen

Helen von Stein hat bereits 1966/67 in ihrem Vorwort zum Pflanzenkatalog den Sinn eines Gartens und seiner Pflanzen thematisiert. Erstaunlich, wie aktuell ihre Worte noch immer sind!

 

 

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