Rosa (Rosen)
Standort & Pflege

Rosen mögen einen sonnigen, luftigen, nicht zu windstillen Platz  im Garten. Sie sind mit einem normalen, neutralen bis alkalischen Boden zufrieden. Dieser sollte wegen der sich bis einen Meter tief ausbildenden Pfahlwurzel gut und tief gelockert werden. Rosen vertragen keine Staunässe. Bei einer Rosen-Neupflanzung wird die Veredelungsstelle circa 5 cm unter die Erde gesetzt, ein Giesrand gegeben und ausgiebig eingewässert. Beim Pflanzen noch keinen Dünger geben, höchstens Kompost. 

Rosen nicht auf Rosen pflanzen, sie hinterlassen einen „müden“ Boden. Wenn wieder auf die gleiche Stelle Rosen gesetzt werden sollen, den Boden 80 cm tief austauschen oder etwa 10 Jahre mit einer Rosenpflanzung warten.

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!

Pflanzanleitung für wurzelnackte Rosen

Rosa (Rosen)

Pflanzzeiten

Herbst: von Ende Oktober bis Ende November
Frühjahr: Anfang März bis Ende April

Lagerung

Die Rosen sind in Holzwolle und Folie bis zu zwei Wochen lagerfähig. Sie sollten frostfrei und kühl gelagert werden.

Pflanzvorbereitung

Rosenbündel einige Stunden (maximal 1 Tag) in einem Eimer wässern.

Messen Sie ab der Veredelungsstelle (das ist die Verbindungsstelle zwischen Trieb und Wurzel) und schneiden Sie die Triebe und Wurzeln auf jeweils ca. 20 cm zurück. Die Triebe sollten auf keinen Fall länger sein.

Pflanzabstand

Bitte halten Sie Pflanzabstände zu Stauden und Sträuchern ein, da eine Rose leicht von stark wuchernden Stauden überwachsen werden kann. Wir empfehlen keine direkte Unterpflanzung von Rosen. Halten Sie den Wurzelraum am besten in einem Radius von ca. 60 cm frei. 

Einpflanzen

  • Das Pflanzloch sollte ca. 40 cm tief und 40 cm breit sein.
  • Sie können den Aushub mit Rosenerde (oder Torf) auflockern
  • Verwenden Sie keinen Kompost oder Dünger, denn dieser könnte die sensiblen Haarwurzeln verbrennen.
  • Die Veredelungsstelle sollte 5 cm unter der Erdoberfläche liegen (ca. 3 Finger breit).
  • Stellen Sie die Wurzel gerade ins Erdloch. Auch wenn die Wurzel einen Knick macht, sollte dies (nicht der Trieb) senkrecht sein.
  • Nach der Pflanzung sollte die Rose nun ca. 15 cm aus dem Boden schauen.
  • Drücken Sie den Boden mit den Händen an.
  • Der Boden sollte noch einmal kräftig gewässert werden.

Anhäufeln

Um Schutz vor Frost im Winter oder Sonne und Wind im Frühjahr zu gewährleisten, sollten Sie auf die Pflanze ca. 10 cm Erde anhäufen. Danach schauen nur noch 5 cm aus dem entstandenen Hügel. Der Erdhügel sollte auch im Frühjahr so lange belassen werden, bis die Rose ca. 10 cm ausgetrieben ist.

Rosen richtig pflegen

Verblühte Blüten werden abgeschnitten, bei frisch gepflanzten Rosen tief, um eine schöne buschige Wuchsform zu fördern. Englische Rosen und Strauchrosen werden zum Zeitpunkt der Forsythienblüte 1/3 zurück geschnitten, abgefrorene Triebe und zu dichte Triebe werden im Frühling an der Basis ausgelichtet. Der Schnitt ist aber immer nur eine Option, kein Muss! 

Ab dem zweiten Standjahr werden Rosen vor der Blüte im Februar/März und nach der ersten Blüte Ende Juni/Anfang Juli gedüngt. Wichtig ist dabei, die Pflanzen nicht zu überdüngen. 

Im Herbst vorbeugend das Laub entfernen, wenn Sternrußtau auftritt, überwintert er an befallenen Blättern im Boden. 

Wird Ende März und vier Wochen später mit einem Pilzmittel, z.B. Fungisan Rosen- und Gemüse Pilzfrei, gespritzt, sollte das ausreichen, die Rosen krankheitsfrei durch das Jahr zu bringen. 

Das Massenauftreten von Blattläusen im Juni ist ganz natürlich. Das Problem löst sich im Laufe des Sommers dadurch, dass auch die natürlichen Feinde der Blattläuse zunehmen und sich so ein Räuber-Beute-Gleichgewicht einpendelt. Leider mag man im Garten aber oft nicht solange warten, da bis dorthin die Rosenknospe verkrüppelt und die blüte ruiniert sein kann. Hier kann man mit Schädlingsfrei Neem oder Spruzit AF Schädlingsfrei behandeln.

 

Zuletzt angesehen