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Bodendeckende Pflanzen
Winterharte Dauerblüher

Bodendeckende Pflanzen sind vermutlich die am häufigsten verwendeten Pflanzen und aus den heimischen Gärten kaum wegzudenken. Dabei füllen sie störende Lücken im Staudenbeet und schaffen einen grünen Teppich als Alternative zum Rasen. Für schwer zugängliche Gartenbereiche sind Bodendeckende Pflanzen ideal, so findet man sie auch unter Bäumen, Sträuchern oder an Wegrändern. Das gemeinsame Merkmal ist vor allem der niedrige Wuchs, wodurch Sie ein dichtes Polster bilden.

Vewendung Wachstum Umwelt Bodendeckerrosen immergrüne Bodendecker Nur die Harten kommen in den Garten

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Verwendung

Sie wachsen dort, wo sonst nichts wächst

Bodendecker und Polsterstauden zaubern Grün an Stellen im Garten, wo sonst wenig wachsen möchte. Dort lassen sie ihre Blüten leuchten oder bereichern den Garten mit attraktivem Blattschmuck. Bodendecker und Polsterstauden wachsen sehr dicht und bilden mit der Zeit schöne, gleichmäßige Teppiche. So sind sie gleich auf dreierlei Weise von Nutzen: Mühelos unterdrücken Bodendecker Unkraut, schlucken abgefallenes Laub von Bäumen und schützen den Boden vor Erosion! Einige Bodendecker scheiden sogar Unkraut unterdrückende Stoffe wie Isothiocyanate aus.

Pflegeleicht und anspruchslos

Wer mit seinem Rasen unzufrieden ist, für den sind bodendeckende Stauden und Polsterstauden eine praktische Alternative. Sie sind ausgesprochen pflegeleichte und anspruchslose Pflanzen. Egal, ob sonniger oder (halb-)schattiger Standort, für jeden ist die passende Staude gewachsen: Polsterstauden für die Sonne bringen Farbe in den Steingarten, an Trockenmauern oder in naturnahe Pflanzungen. Im Schatten fühlen sie sich unter dem Blätterdach von Bäumen und Sträuchern sowie am Gehölzrand wohl.

Tipp

Sowohl Bodendecker als auch Polsterstauden sind die niedrigen Vertreter in einer reizvollen Höhenstaffelung im Beet.

Wachstum

Unwirtlichen Orten im Garten können wir ganz leicht zu einem schönen Anblick verhelfen: Bodendecker sind die ideale Lösung für herausfordernde sonnige oder schattige Standorte. Dort wachsen sie kriechend, bilden schöne Polster und Teppiche und können auch größere Flächen optimal bedecken.

Bodendecker haben ein überzeugendes Konzept für ihr Wachstum: Sie breiten sich unterirdisch durch Ausläufer oder oberirdisch durch Absenker aus. Und da sie sowohl mit Trockenheit als auch dem Wurzeldruck anderer Pflanzen gut klarkommen, wachsen sie beständig in die Breite. Je nach Pflanze mal schneller mal langsamer. Wichtig ist, dass Bodendecker und Polsterstauden nach der Pflanzung regelmäßig gewässert werden, damit sie, wie alle Pflanzen, gut einwurzeln können.

Das fallende Laub im Herbst nutzen Bodendecker für den Halbschatten bis Schatten oft als wärmende Schicht für kalte Winter. Später dient das verrottende Laub zusätzlich als Dünger. Im Frühjahr wächst der Austrieb mühelos durch die sich langsam zersetzende Laubschicht. Eine positive Eigenschaft, die auf die Herkunft dieser Bodendecker als Wald- oder Waldrandstauden zurückzuführen ist.

Einige Bodendecker haben es jedoch sehr eilig mit der Ausbreitung: Efeu und Immergrün zum Beispiel. Dies sollte man bei der Pflanzung berücksichtigen. Zu Bodendeckern zählen nicht nur Stauden, sondern auch Kleinsträucher und bodendeckende Gehölze.

Wuchsformen

  • kompakter Wuchs
  • bilden dichte Teppiche
  • unterirdische Ausläufer
  • oberirdische Absenker

Wichtig für die Umwelt

Durch ihr dichtes Laub bieten Bodendecker einen sicheren Unterschlupf für Kröten, Eidechsen und Käfer. Und nicht nur das: Durch ihre Belaubung und den flächendeckenden Wuchs schützen sie den Boden vor Erosion und Austrocknung.

Bodendecker sind für die Umwelt wichtig, denn sie

  • schützen den Boden vor Erosion
  • schützen vor Austrocknung
  • bieten Unterschlupf für Kröten etc..

Duftende Bodendeckerrosen

Wer an Bodendecker denkt, hat vielleicht erst einmal robustes Grün vor Augen, das selbstbewusst auch die unwirtlichsten Stellen erobert. Wie wäre es denn mit Bodendeckerrosen? Sie haben ebenfalls viele gute Eigenschaften, wie einen dichten und niedrigen Wuchs, und sorgen zudem noch für Duft und Blütenfülle.

Einige Bodendeckerrosen sind selbstreinigend: Sie werfen die verwelkten Blüten einfach ab, so dass man nicht mit der Schere ausputzen muss.

Bodendeckerrosen werden auch Kleinstrauchrosen genannt und wachsen auf vielfältige Art: Von flach niederliegend, mit überhängenden Trieben bis eher aufrecht. Sie alle breiten sich aus und sorgen mit ihrem dichten Laub dafür, dass Unkraut keine Chance hat.

Highlights

  • Duft & Blüten
  • flächendeckender Wuchs
  • unterdrücken Unkraut
  • selbstreinigend

Ich seh grün

Immergrüne Pflanzen-Teppiche das ganze Jahr über - das ist ein Wunsch, den wir in unserer Gärtnerei oft hören. Dies sind unsere Favoriten an wintergrünen bzw. immergrünen Pflanzen für den Schatten bzw. den Halbschatten:

  • Kleines Immergrün (Vinca minor) - sehr ausbreitungsfreudig
  • Efeu (Hedera helix) - ebenfalls ausbreitungsfreudig
  • Schaumblüte (Tiarella cordifolia)
  • Elfenspiegel Frohnleiten
  • Ysander/Dickmännchen (Pachysandra terminalis)
  • Kriechspindel (Euonymus fortunei)
  • Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum)
  • Waldsteinie (Waldsteinia ternata und W. geoides)
  • Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon)
  • Haselwurz (Asarum europaeum)

Und dies sind unsere Empfehlungen für immergrüne Pflanzen für die Sonne

  • Beständig und pflegeleicht: Fetthenne ‘Weihenstephaner Gold’, Thymian, Dost, Bärenfell-Schwingel
  • Schönes, silbriges Laub: Silberraute ‘Nana’, Sonnenröschen ‘The Bride’, Wollziest (Stachys byzantina ‘Silver Carpet’)
  • Immergrün und dazu noch Blütenreichtum? Gern! Cambridge-Storchschnabel ‘Karmina’, Sonnenröschen ‘The Bride’, Ehrenpreis ‘Blauteppich’ und viele andere

Weitere schöne immergrüne Bodendecker für sonnige Standorte:

  • Glockenblume (Campanula portenschlagiana) - auch für Halbschatten
  • Walderdbeere (Fragaria vesca) - auch für Halbschatten, Früchte essbar
  • Efeu (Hedera helix) - auch für Halbschatten und Schatten

Nur die Harten kommen in den Garten

Welche Sorten sind winterhart?

Viele Bodendecker sind Stauden. Das bedeutet, dass sie sich im Herbst in die Erde zurückziehen, um dann im nächsten Frühjahr fit und gestärkt wieder auszutreiben. Und das meist Jahr für Jahr. Sie überstehen so auch wirklich kalte Winter.

Die allermeisten unserer Bodendecker und Polsterstauden sind also winterhart.

Wo und wie pflanzen?

Bodendecker fühlen sich nicht nur in Einzelstellung wohl, sondern schätzen Gesellschaft. Wie passen sie zu anderen Stauden oder Gräsern?

Für eine gelungene Bepflanzung mit Bodendeckern sollte man unbedingt auf die Sonnendauer sowie die Bodenbeschaffenheit des geplanten Standorts achten. Erst danach suchen Sie entsprechende Pflanzen für das Beet aus. Nur wenn man die Bedürfnisse der Pflanzen bedenkt und ihnen gerecht wird, werden sich die Bodendecker dauerhaft an ihrem Standort im Garten wohlfühlen. Das geht allen Pflanzen so!

Sind nun die passenden Pflänzchen ausgesucht und der jeweilige Standort mit den nötigen Pflanzabständen festgelegt, werden die Pflanzlöcher im Beet ausgehoben. Dort hinein pflanzt man die Neuzugänge so tief, wie sie zuvor im Topf saßen. Am Anfang sollte regelmäßig gegossen werden, damit die Gartenschätzchen an ihrem neuen Platz sicher anwurzeln.

Beliebte Bodendecker
Heimische Wildstaude
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