Naturgarten
Ein Refugium für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel, Eichhörnchen & Co.

Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Garten ganz leicht in ein Paradies für Tiere verwandeln. In einem naturnahen Garten ist immer etwas los: Amseln, Schmetterlinge, Eichhörnchen und viele mehr kommen gern und naschen vom reich gedeckten Tisch. Manche bleiben länger und ziehen sogar ihre Jungen bei uns auf. Was für wunderbare Erlebnisse werden uns in der Begegnung mit Tieren geschenkt! Damit die Fauna Einzug hält, sollte unter anderem die Flora stimmen.

Blühende Stauden bereiten nicht nur uns Freude, sondern sind auch bei vielen Insekten beliebt: Ungefüllte Blüten laden mit Pollen und Nektar Bienen, Hummeln & Schmetterlinge zum Naschen ein. Quasi nebenbei werden dabei die Blüten bestäubt. Eine abwechslungsreiche Bepflanzung – und verschiedene Nistkästen – erleichtern so die Gartenarbeit, weil sie die natürlichen Gegenspieler von Schädlingen in den Garten locken.

Wichtig: Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel

Wir setzen stattdessen auf robuste Sorten, verwenden Mykorrhiza-Pilze und unsere biologischen Pflanzenschutzmittel.

Natürliche & lebendige Stauden im Naturgarten

Diese Stauden gehören in jeden Naturgarten. Dieser muss nicht verwildert sein, um als dieser betitelt zu werden. Natürliche und lebendige Pflanzen bringen Abwechslung und Freude in den Garten.

Bienen & Hummeln

Wir lieben fleißige Bienchen und dicke, brummelnde Hummeln. Und natürlich Taubenschwänzen und all die anderen Blütenbesucher. Dazu haben wir eigens ein Best of der Nektarpflanzen zusammengetragen.

Nektarpflanzen für Bienen & Co.

Kröte, Frosch & Co.

Amphibien wie Erdkröte, Gras- und Grünfrosch sowie Berg- und Teichmolch werden oft zu regelmäßigen Gartengästen. Sie alle finden in einem naturnah gestalteten Garten mit kleinem, strukturreichen Teich ausreichend Nahrung, unter anderem Nacktschnecken, Regenwürmer, Käfer oder Spinnen. Im Teich sollte möglichst auf Springbrunnen oder Fische verzichtet werden. Laut NABU fressen alle Fischarten mehr oder weniger intensiv Amphibienlaich, einige auch Kaulquappen und Larven. Wenn trotzdem Fische im Gartenteich gehalten werden sollen, braucht es möglichst viele feinblättrige Unterwasserpflanzen, damit sich Kaulquappe und Fisch sozusagen aus dem Weg schwimmen können. Wichtig ist (auch für Igel!), Fensterschächte und Gruben mit einem Gitter abzudecken, damit die Tiere nicht hineinfallen.

Schmetterlinge & Falter

Schmetterlinge und Falter sind wunderbare Gartenbesucher. Ihre Farb- und Formenvielfalt ist bezaubernd! Damit sich die Gaukler der Lüfte in unserem Garten wohlfühlen, sollten wir die passenden Stauden pflanzen!

Nektarpflanzen für Schmetterlinge & Falter

 

Willkommen Igel

Für die fleißigen Schneckenvertilger schaffen wir aus Zweigen einen Unterschlupf in einer ruhigen Gartenecke. Hier können die nachtaktiven Gesellen Siesta halten. Einige Brennnesseln bieten ihnen mit den Schmetterlingsraupen Futter. In einer ungemähten Blumenwiese finden Igel Insekten – und besseren Schutz als auf Rasenflächen.

Wichtig ist, dass wir Fensterschächte und Gruben mit Draht abdecken, damit die Igel nicht hineinfallen und dort sterben. Bei größeren Schächten oder Gruben hat sich auch eine Igeltreppe bewährt. Diese besteht aus einem schräg gestellten Brett mit kleinen, aufgenagelten Leisten im Abstand von etwa 10 Zentimetern.  

Vögel im Garten

Nistkästen, ein Wasserbad und gern auch ein kleiner Platz für ein Sandbad – so fühlt sich das gefiederte Volk im Garten wohl. Vor allem, wenn dann noch leckere Raupen und Insekten zu finden sind. Wer möchte, kann die Besucher mit Vogelfutter beglücken.

Pflanzen für einen Vogelfreundlichen Garten

Eichhörnchen im Garten

Die flinken Nager ernähren sich hauptsächlich von Samen, Früchten und Nüssen – und besuchen in der kalten Jahreszeit auch gern die Futterstellen der Gartenvögel. In speziellen Eichhörnchen-Futterhäusern lassen sich ganze Nüsse, Mais oder Trockenfrüchte deponieren, die dann geschickt von den putzigen Pelztierchen dort herausgeholt werden. Vor allem im Herbst, wenn sie Vorräte für den Winter anlegen, ist das Füttern sinnvoll. Wer gar einen Walnussbaum oder Haselnuss-Strauch im Garten hat, wird Eichhörnchen glücklich machen. Aber auch Insekten, Larven oder Schnecken stehen auf dem Speiseplan der Kletterkünstler. Die Tiere bewegen sich am liebsten in (katzensicheren) Bäumen, wo sie auch ihre Kobel, also ihre Nester aus Moos, Gras und Zweigen, anlegen.

Hallo Natur!

Je mehr Nahrungs- und Nistangebote, je mehr Leben im Garten: Summende, brummende Bienen und Hummeln, kolibrigleiche Taubenschwänzchen, wunderschön gezeichnete Schmetterlinge und Falter, Amsel-Arien und Spatzen-Freude, durchs Gras wuselnde Igel, emsige Regenwürmer und viele mehr sind ein gutes Zeichen für einen intakten Lebensraum.