• In der wärmsten Zeit des Jahres senden wir Ihnen alle Pflanzen unserer Sommerkarte.
    Außerdem können Sie bei unseren Iris (Schwertlilien) wieder aus dem Vollen schöpfen.

Naturgarten leicht gemacht

Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Garten ganz leicht in ein Paradies für Tiere verwandeln

Warum ein Naturgarten?

Artenvielfalt bedeutet Zukunft! Indem wir unseren Garten naturnah gestalten, bieten wir Flora und Fauna Raum für Entfaltung - und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt.

Und in einem Naturgarten ist immer etwas los: Amseln, Schmetterlinge, Eichhörnchen und viele mehr kommen gern und naschen vom reich gedeckten Tisch. Manche bleiben länger und ziehen sogar ihre Jungen bei uns auf. Was für wunderbare Erlebnisse werden uns in der Begegnung mit Tieren geschenkt!

Hallo Bienen, hallo Hummeln!

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Wir lieben fleißige Bienchen und dicke, brummelnde Hummeln. Und natürlich Taubenschwänzen und all die anderen Blütenbesucher. Dazu haben wir eigens ein Best of der Nektarpflanzen zusammengetragen.

Nektarpflanzen für Bienen & Co.

Pflanzen für Schmetterlinge & Falter

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Schmetterlinge und Falter sind wunderbare Gartenbesucher. Ihre Farb- und Formenvielfalt ist bezaubernd! Damit sich die Gaukler der Lüfte in unserem Garten wohlfühlen, sollten wir die passenden Stauden pflanzen.

Nektarpflanzen für Schmetterlinge & Co.

Was gehört in einen Naturgarten? - Unsere TOP 9

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  • Nektarreiche Blütenpflanzen: Die wichtige Nahrungsgrundlage für Insekten.
  • Wasserstelle: Nicht nur Amseln lieben es, zu baden! Flache Stellen am Wasser ermöglichen es den Insekten, ihren Durst zu stillen, ohne zu ertrinken.
  • Sandbad: Spatzen baden nicht nur in Wasser, sondern zur Gefiederpflege auch gern in staubigem Sand.
  • Steinhaufen: Geschichtete oder gehäufte Steinbrocken speichern lange die Wärme und bieten in ihren Zwischenräumen Schutz. Das perfekte Quartier für Eidechsen & Co.
  • Laub: Ist als Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke ein tolles Versteck und ein kuscheliger Überwinterungsplatz für Igel.
  • Dornenreiche und fruchttragende Hecken und Gehölze: Die Dornen schützen brütende Vögel vor Feinden und bieten den gefiederten Gästen Nahrung.
  • Pflanzen für Raupen: Damit sie hübsche Schmetterlinge und Falter werden, brauchen Rauben bestimmte Pflanzen zum Fressen, z.B. Brennnesseln.
  • Nistkästen & Bienenhotels: Zum Wohnen gehört ein Dach überm Kopf. Da geht es Vögeln und Insekten meist nicht anders als uns.
  • Blumenwiesen - statt Rasenflächen in Monokultur.

Vögel im Naturgarten

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Nistkästen, ein Wasserbad und gern auch ein kleiner Platz für ein Sandbad – so fühlt sich das gefiederte Volk im Garten wohl. Vor allem, wenn dann noch leckere Raupen und Insekten zu finden sind. Wer möchte, kann die Besucher mit Vogelfutter beglücken.

Pflanzen für einen vogelfreundlichen Garten

 

Stauden im Naturgarten

Damit die Fauna Einzug hält, sollte unter anderem die Flora stimmen. Blühende Stauden bereiten nicht nur uns Freude, sondern sind auch bei vielen Insekten beliebt: Ungefüllte Blüten laden mit Pollen und Nektar Bienen, Hummeln & Schmetterlinge zum Naschen ein. Quasi nebenbei werden dabei die Blüten bestäubt.
Eine abwechslungsreiche Bepflanzung, die von Frühling bis Spätherbst einen nektarreichen Tisch für Vögel, Bienen und Schmetterlinge deckt, erleichtert die Gartenarbeit, weil sie die natürlichen Gegenspieler von Schädlingen in den Garten locken.
Das Laub von Stauden, z.B. von Pfingstrosen, beschattet den Boden und wirkt der Verdunstung entgegen. Außerdem bietet es Schatten und Schutz für Igel und Vögel.

Wählen Sie aus unseren fertig geplanten Beet-Ideen für einen naturnahen Garten und schaffen Sie ein kleines Naturparadies.

Ein Paradies mit Wildblumen

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Insekten kennen keine Landesgrenzen. Bieten wir ihnen in unseren Gärten passende Nahrungsquellen an, werden diese gern angenommen, auch wenn die Pflanze nicht aus heimischen Gefilden, sondern vielleicht aus Nordamerika oder Ostasien stammt. Natürlich gibt es auch Spezialisten, die mit ihrem Lebenszyklus eng an eine bestimmte Pflanze gebunden sind. Eine Mischung aus heimischen und nichtheimischen Stauden ist jedoch sinnvoll, da viele nordamerikanische Wildstauden mit ihrer späten Blütezeit auch späten Nektar liefern.

Wildblumen für den Naturgarten

Wie pflege ich meinen Naturgarten?

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Das Geschehen im Naturgarten ist ein Kreislauf, alles ist miteinander vernetzt. Das berücksichtigen wir bei der Gartenarbeit:

  • Welke Pflanzen werden erst im Frühjahr abgeschnitten. In den Stängeln überwintern Insekten.
  • Abgeblühte Blüten bilden Samen: Eine wichtige Nahrungsquelle im Herbst für unsere gefiederten Freunde. Stieglitze lieben z.B. Distel-Samen, daher ihr umgangssprachlicher Name “Distelfinken”.
  • Holz darf am Boden verrotten und bietet Raum für Mikroorganismen.
  • Der Gartenboden wird nur oberflächlich gelockert, so dass das Bodenleben nicht grundlegend gestört wird.
  • Läuse und Schnecken sind Leckerbissen für Vögel. Ameisen ‘melken’ Läuse und ernähren so ihre Brut.
  • Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Wir setzen stattdessen auf robuste Sorten, verwenden Mykorrhiza-Pilze und unsere biologischen Pflanzenschutzmittel.

Willkommen Igel!

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Für die fleißigen Schneckenvertilger schaffen wir aus Zweigen und Laub einen Unterschlupf in einer ruhigen Gartenecke. Hier können die nachtaktiven Gesellen Siesta halten.
Übrigens: In einer ungemähten Blumenwiese finden Igel Insekten – und besseren Schutz als auf Rasenflächen. Wichtig ist, dass wir Fensterschächte und Gruben mit Draht abdecken, damit die Igel nicht hineinfallen und dort sterben. Bei größeren Schächten oder Gruben hat sich auch eine Igeltreppe bewährt. Diese besteht aus einem schräg gestellten Brett mit kleinen, aufgenagelten Leisten im Abstand von etwa 10 Zentimetern.  

Willkommen Eichhörnchen!

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Die flinken Nager ernähren sich hauptsächlich von Samen, Früchten und Nüssen – und besuchen in der kalten Jahreszeit auch gern die Futterstellen der Gartenvögel. In speziellen Eichhörnchen-Futterhäusern lassen sich ganze Nüsse, Mais oder Trockenfrüchte deponieren, die dann geschickt von den putzigen Pelztierchen dort herausgeholt werden. Vor allem im Herbst, wenn sie Vorräte für den Winter anlegen, ist das Füttern sinnvoll. Wer gar einen Walnussbaum oder Haselnuss-Strauch im Garten hat, wird Eichhörnchen glücklich machen. Aber auch Insekten, Larven oder Schnecken stehen auf dem Speiseplan der Kletterkünstler. Die Tiere bewegen sich am liebsten in (katzensicheren) Bäumen, wo sie auch ihre Kobel, also ihre Nester aus Moos, Gras und Zweigen, anlegen.

Willkommen Kröte, Frosch & Co.!

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Amphibien wie Erdkröte, Gras- und Grünfrosch sowie Berg- und Teichmolch werden oft zu regelmäßigen Gartengästen. Sie alle finden in einem Naturgarten mit kleinem, strukturreichen Teich ausreichend Nahrung (Nacktschnecken, Regenwürmer, Käfer oder Spinnen). Im Teich sollte möglichst auf Springbrunnen und Fische verzichtet werden. Alle Fischarten fressen mehr oder weniger intensiv Amphibienlaich, einige auch Kaulquappen und Larven. Wer trotzdem Fische im Gartenteich halten möchte, sollte möglichst viele Wasserpflanzen als Versteck für die kleinen Kaulquappen einsetzen. Wichtig ist (auch für Igel!), Fensterschächte und Gruben mit einem Gitter abzudecken, damit Amphibien nicht hineinfallen.

Je mehr Nahrungs- und Nistangebote, je mehr Leben im Garten: Summende, brummende Bienen und Hummeln, kolibrigleiche Taubenschwänzchen, wunderschön gezeichnete Schmetterlinge und Falter, Amsel-Arien und Spatzen-Freude, durchs Gras wuselnde Igel, emsige Regenwürmer und viele mehr sind ein gutes Zeichen für einen intakten Lebensraum.

 

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