<b>Miscanthus</b><br><i>Chinaschilf</i>

Miscanthus
Chinaschilf

Zugebeben, ein bisschen Platz braucht das Chinaschilf schon, dieser Gigant unter den Ziergräsern, der mit seinem imposanten Horst Beetflächen strukturiert und dessen fedrige Blütenfahnen das Licht so wunderbar einfangen. Das gilt ganz besonders für den größten der hier angebotenen Vertreter, Miscanthus x giganteus 'Aksel Olsen', der sich jedes Jahr mühelos zu einer imperialen Wuchshöhe aufbaut, die die zweieinhalb Meter Marke locker übersteigt.

Am anderen Ende der Skala ein Zwerg von Miscanthus, die kompakt wachsende Sorte 'Yakushima Dwarf', die sich mit knapp einem Meter Höhe auch für kleine Gärten und große Pflanzgefäße eignet. Dazwischen rangiert eine Reihe höchst ornamentaler, zwischen anderthalb und zwei Meter hoher, Solitärgräser, die in Einzelstellung oder in rhythmischer Wiederholung als Gerüstbildner in großzügig angelegten Rabatten fungieren. 

Ein Name, der im Zusammenhang mit dem Einzug des Chinaschilfs in unsere Gärten unbedingt zu nennen ist, verweist auf einen der bedeutendsten, einflussreichsten Staudengärtner und -züchter des vergangenen Jahrhunderts. Ernst Pagels und seinem unfehlbaren Blick für herausragende Zierwirkung, Pflanzengesundheit und Gartentauglichkeit verdanken wir viele, noch heute zu den Glanzlichtern des Sortiments zählende Auslesen, mit so poetischen Namen wie 'Graziella', 'Malepartus' und 'Ferner Osten'. 

Eine oft phänomenal schöne Herbstfärbung und die bis in den Winter hinein anhaltende Attraktivität der zunächst rosig-rot aufblühenden und später silbrig ausbleichenden Blütenrispen, machen das Chinaschilf zu einem großen Gewinn für sonnige Standorte auf nicht zu trockenen Böden. Hier teilt es sich Mittel– und Hintergrund der Rabatte mit hohen Staudensonnenblumen, mit Rauhblattastern, Indianernesseln, Sommer-Phlox oder Taglilien.

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