<b>Bistorta</b><br><i>Kerzenknöterich</i>

Bistorta
Kerzenknöterich

Knöteriche gehören zu den Schreckgespenster im Gartenreich und in der Tat, wer sich seine grüne Oase mit dem imperialistisch agierenden, stark Ausläufer treibenden Japanischen Staudenknöterich teilen muss, der ist wahrlich nicht zu beneiden.   

Leidtragende dieses finsteren Images sind die „guten“, wohlerzogenen und von beachtlichem Zierwert zeugenden Vertreter der Gattung, zu denen der bodendeckende Schneckenknöterich, Bistorta affinis, ebenso gehört wie eine ganze Riege äußert rühmlicher Kerzenknöteriche. Dank der großen Sortenvielfalt strecken sich ab Juli schlanke, mit Aplomb geschwungene Blütenähren in allerlei Farbabstufungen von Magenta über Rosa-Rosé bis hin zu reinem Weiß in die Höhe. Der dazugehörige, üppig belaubte Horst nimmt buschiges Ausmaß an und erhebt den so reich- und langblühenden Kerzenknöterich in den Rang der Leitstauden, mit denen sich Beetflächen überzeugend definieren lassen.  

An sonnigen bis halbschattigen Standorten gedeihen die robusten Spätsommerblüher am Besten auf nicht zu trockenen Böden. Besonders stimmig wirken sie in Wassernähe doch auch im normalen Staudenbeet, etwa zwischen Astern und hohem Chinaschilf, wissen sie überzeugend zu agieren.

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