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Clematis (Staudenwaldrebe)
auch für Kübel auf Balkon und Terrasse

Neben den beliebten kletternden Clematis gibt es die weniger bekannte Gruppe der nichtkletternden Waldreben. Diese sogenannten Staudenclematis bilden schöne Büsche bzw. wachsen wie ein Bodendecker in der Horizontalen. Perfekt eignen sie sich etwa als Rosenbegleiter oder zur Bepflanzung von Kübeln. Sowohl im Beet als auch im Topf gibt man den eleganten Pflanzen am besten eine Stütze, an die sie sich anlehnen können. 

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Wissenswertes über Staudenclematis

<b>Clematis (Staudenwaldrebe)</b><br><i>auch für Kübel auf Balkon und Terrasse</i>

Eine der bekanntesten Clematis-Hybriden, die hell-rosafarbene Clematis montana Rubens, eröffnet neben alpina und macropetala Züchtungen im Frühling den Waldreben-Reigen, der sich mit den großblumigen, ein breites Farbspektrum abdeckenden Hybriden in den Frühsommer fortsetzt. Clematis viticella prägt dann mit ihren entzückenden kleinen Blütenglöckchen in verschwenderischer Fülle das Gesicht des Sommers, der sich mit Sorten der beiden Arten texensis und orientalis bis in den Herbst hinein fortsetzt. 

Als Waldpflanzen lieben Clematis einen frischen, humosen, gut durchlässigen Boden und wissen ihren Wurzelfuß gern kühl von anderen Pflanzen beschattet. Unterdessen winden sich die langen Blütentriebe zielstrebig dem Licht entgegen. Somit finden wir Clematis an sonnigen bis halbschattigen Standorten, die auch gut im Kübel auf Balkon und Terrasse geschaffen werden können.

Der ideale Standort

Clematis (Waldreben) lieben einen kühlen aber lichtsonnigen Standort und humosen, sommerfeuchten Boden. Bei der Pflanzung gibt man ihnen daher idealerweise noch etwas Laubmulch oder gut verrottetes organisches Material mit ins Pflanzloch.

Schattige Füße willkommen!

Um gut zu gedeihen, benötigen Clematis einen kühlen, möglichst gleichmäßig feuchten Wurzelbereich. Hitze und Trockenheit bekommen ihnen nur schlecht. Pflanzen Sie daher am Fuß der Clematis z.B. Geranium (Storchschnabel) oder Alchemilla (Frauenmantel), um den Wurzelteller im Sommer zu beschatten.

Zierliche Rankgerüste für zarte Ranken

Clematis halten sich mit Hilfe von schlingenden Blattstielen an ihrer Rankhilfe fest. Sie benötigen feinmaschige Rankgitter, um sich sicher zu befestigen. Ideal ist etwa Maschendraht, aber auch andere zierliche Rankgerüste sind gut geeignet.

Die richtige Pflanzung

Setzen Sie Clematis immer tiefer in den Boden als Sie sie im Topf gekauft haben. Das unterste Knospenpaar sollte nach der Pflanzung unter der Erde liegen. So treibt die Pflanze wieder aus, falls sie oberiridisch erfriert oder an Welke erkrankt.

Richtiger Schnitt

Je nach Blütezeitpunkt und Blütentyp werden Clematis in unterschiedliche Schnittgruppen eingeteilt, die einen entsprechenden Schnittzeitpunkt bedingen. Es gibt:

Frühblühende Clematis

Zu dieser Gruppe zählen viele Wildarten wie z.B. die bekannte Berg-Waldrebe (C. montana) oder die Alpen-Waldrebe (C. alpina). Frühblühende Clematis müssen nicht regelmäßig geschnitten werden! Wenn sie aber verkahlen oder aus der Form geraten, kann man sie direkt nach der Blüte um ein Drittel oder sogar um die Hälfte zurückschneiden.

Frühsommerblühende Clematis

Zu dieser Gruppe zählen die meisten großblumigen Sorten und Hybriden. Die meisten benötigen etwas mehr Beachtung als andere Clematis, da sie schneller an Clematiswelke erkranken können. Achten Sie auf einen besonders guten Standort, um die Pflanze nur wenig zu stressen. Kürzen Sie die Pflanze im Frühjahr vor dem Austrieb um ca. ein Viertel bis ein Drittel ein. Sie blühen wie die vorhergehende Grupppe an den diesjährigen Trieben.

Sommerblühende Clematis

Zu dieser Gruppe zählen etwa die von Juni bis Oktober blühenden italienischen Waldreben C. viticella oder die Texas-Waldrebe C. texensis oder Sorten wie ‘Hagley Hybrid‘, ‘Niobe‘ und ‘Rouge Cardinal‘. Diese Clematisgruppe blüht an diesjährigen Trieben, daher schneidet man sie im Frühjahr vor dem Austrieb auf 10 - 30 cm zurück. Info: Diese Gruppe ist kaum anfällig für Pilzkrankheiten wie die Clematiswelke.

Hilfreiche Fachliteratur zum Schnitt von Clematis und anderen Pflanzen

Der große GU-Ratgeber ‚Pflanzenschnitt‘ von Hans Jörg Haas. Ein mehrfach preisgekröntes Werk, das sowohl für Stauden als auch Gehölze und Kletterpflanzen die verschiedenen Schnitttechniken anschaulich bebildert erläutert. Ideal für Laien UND Profis.

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