Dictamnus (Diptam)
einzigartige Erscheinung mit imposanten Blütentrauben

In der Natur Mitteleuropas ist er von jeher selten gewesen, der heimische Diptam, der schon seit 1936 unter Naturschutz steht und als Gehölzrandpflanze bevorzugt lichte Standorte am Saum von Trockenwäldern und Strauchformationen besiedelt, oft am Übergang zum Trockenrasen. Hier findet er warme, durchlässige, nährstoffarme und kalkhaltige Böden vor, die seine Verwendung im Garten in Richtung Steppenpflanzung, Trockenbeet oder Kiesgarten orientieren.

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Dictamnus albus 'Albiflorus'
Dictamnus albus 'Albiflorus'
Weißblühender Diptam
Es mag einige Jahre dauern, bis sich der Diptam an seinem neuen Standort eingelebt hat. Dann aber bilden sich über den dunkelgrünen, attraktiv geteilten Blättern, auf standfesten Trieben schon von Ferne sichtbare Blütentrauben, die...
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Wissenswertes über Dictamnus (Diptam)

Dictamnus (Diptam)

Zur Blütezeit im Juni ist der Diptam, eine aufrecht wachsende, horstbildende Staude mit ansprechend gefiedertem Laub, eine einzigartige Erscheinung. Seine imposanten Blütentrauben setzen sich aus schmetterlingsförmigen, weiß-rosafarbenen Einzelblüten zusammen, die von einer dunklen Aderung fein durchzogen sind. Im Hochsommer werden sehr dekorative Kapselfrüchte ausgebildet, die bis in den Winter hinein Struktur geben. 

Zwischen filigranen Sonnengräsern wie Stipa und in Nachbarschaft anderer, trockenheitsliebender Pflanzen wie Bartiris, Steppensalbei oder Blüten-Dost, bereichert die extrem langlebige Wildstaude den Garten über Jahre, ja Jahrzehnte hinweg und lässt die zögerliche Anfangsentwicklung rasch vergessen. Vorsicht ist geboten, wenn der so aromatisch duftende Diptam zum Berühren animiert, denn in Kombination mit Sonnenlicht kommt es auf der Haut zu schmerzhaften, phototoxischen Reaktionen. Also lieber mit respektvollem Abstand betrachten und bewundern, was dieser vornehmen Pflanze ohnehin besser entspricht.

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