Helleborus (Nieswurz)
Christ- und Lenzrosen

Als langlebige Winter- und Vorfrühlingsblüher tragen Christ- und Lenzrosen dazu bei, dass das Gartenherz auch in der kalten Jahreszeit Grund zum Jubilieren hat. Ja, man kann sie nicht genug loben, diese unerschrockenen, von Schnee und Kälte völlig unbeeindruckt blühenden Lichtbringer, die zwischen den Jahren ihre bezaubernden Blütenschalen auftun.

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Helleborus niger
Helleborus niger
Christrose
Die weiße Christrose liebt kalkhaltigen, humosen, lehmigen Boden. Sie wächst langsam und kann, wenn sie sich einmal wohl fühlt, jahrzehntelang unverpflanzt stehen bleiben. Da sie Halbschatten liebt, passt sie in die Nähe von Gehölzen,...
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Heimische Wildstaude
Helleborus foetidus
Helleborus foetidus
Palmblatt-Nieswurz | Stinkende Nieswurz
Wie undankbar die Namensgebung sein kann, erweist sich an der schönen Blattschmuckstaude Helleborus foetidus par excellence. Denn was an ihr Aufmerksamkeit erregt, ist nicht der unangenehme Geruch, für dessen Wahrnehmung die feinste Nase...
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Helleborus orientalis
Helleborus orientalis
Garten-Lenzrose
Christrose. Sämlinge in verschiedenen weißen, rosa bis rötlichen Tönen, die viele Wochen im Frühjahr blühen. Unkompliziert und langlebig TIPP: Alle Helleborus sind dankbar für einen kalkhaltigen, normal-frischen Boden, z.B. unter oder...
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Wissenswertes über Helleborus (Nieswurz)

Helleborus (Nieswurz)

Selbst an schwierigen Standorten, im trockenen Schatten, auf durchwurzelten Böden, beweisen Helleborus niger, Helleborus x orientalis und Helleborus foetidus Durchsetzungsstärke. Sie haben sich mit den umgebenden Gehölzen gut arrangiert und können ab dem späten Frühjahr, wenn sich Bäume und Sträucher über ihnen belaubt haben, auf einen steten Zustrom an Wasser verzichten. Am Besten wachsen sie auf kalkhaltigen, durchlässigen Böden, dürfen aber auch, in Ergänzung zur ihrer hauptsächlichen Verwendung als Schattenstauden, an sonnigeren Stellen verwendet werden. Hier kommt insbesondere den Lenzrosen ein etwas schwererer, gut feuchtigkeitshaltender Boden entgegen. Um der Blattfleckenkrankheit vorzubeugen, schneidet man das alte Laub vor der Blüte zurück. Dann dauert es nicht lange und schon bald hat sich eine neue, immergrüne Blattkrause gebildet, die insbesondere mit feineren, farn- und grasartigen Strukturen gut kontrastiert.

Gepaart mit Herbst- und Frühlingsalpenveilchen, mit wintergrünen Farnen, Purpurglöckchen oder Bergenien, verankert in einem Meer aus Schneeglöckchen, Winterlingen und Blausternchen, entfalten die Christrose als extrem dankbarer und treuer Winterblüher ihr ganzes Potenzial. Sie halten über viele Jahre hinweg die Stellung und tragen durch Selbstversamung zur eigenen Verbreitung bei. 

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