Romantische Rosenbeete

Rosen und Stauden geschickt kombinieren

Standortvoraussetzungen

Licht

Rosen lieben die Sonne! 5 Stunden täglich ist ein Minimum, damit die Pflanzen optimal blühen. Aber Vorsicht, Rosen vertragen nur schlecht Hitze! Man sollte also immer darauf achten, dass die Pflanze trotz sonnigem Standort genügend Luftzirkulation hat und ihr Wurzelbereich möglichst beschattet ist. Dies erreicht man durch entsprechende Begleitpflanzen, siehe Listen.

Bodenansprüche

Rosen gedeihen am besten auf schwerem jedoch nicht zu Staunässe tendierendem Boden. Wichtig ist, dass sich die Pfahlwurzel der Pflanze mindestens 50 cm tief ungestört im Boden entwickeln kann. Er sollte also so tiefgründig wie nur möglich sein.

Wasser

Rosen mögen keine extreme Trockenheit. Rosen im Beet gießt man am besten alle 1-2 Wochen kräftig, so dass das Wasser bis in tiefere Bodenschichten vordringt. So kann die Pfahlwurzel das Wasser optimal aufnehmen. Begleitstauden mögen jedoch u.U. auch eine Zwischenwässerung, wenn es sehr trocken ist.

Nährstoffe

Rosen lieben nährstoffreichen, humosen Boden. Am besten versorgt man sie jedes Jahr im Frühling mit gut abgelagertem Kompost (auch abgelagerter Pferdemist ist geeignet). Alternativ gehen auch Hornspäne oder Langzeit-Mineraldünger. (z.B. Osmocote). Eine Reihe von speziellen Rosendüngern steht ebenfalls zur Verfügung. Grundsätzlich sollte man jedoch nur eine Düngervariante einsetzen. um ein Überdüngen zu vermeiden.

Der romantische Rosengarten

Berauschend

Ein Rosengarten oder auch ein Rosenbeet sollte alle Sinne ansprechen, ganz besonders aber die Nase. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Top-Begleiter zu sämtlichen Rosen nach wie vor Lavendel ist. Duftende Rosen und Begleiter reich an ätherischen Ölen sind Trumph!

Verspielt

Ein Rosengarten kann zwar nur aus Rosen bestehen, jedoch tritt dabei schnell ein gewisser Sättigungsgrad ein. Viel schöner ist es, seine Rosen mit den passenden Begleitern perfekt zu inszenieren. Dabei sind oft die schönsten Beete diejenigen, in denen einige Pflanzen auch etwas wild auf Wanderschaft gehen dürfen.
Bsp: Akelei (Aquilegia), Fingerhüte (Digitalis), Mutterkraut (Tanacetum)

Rosenbegleiter für Perfekte, Romantische Beete

Agastache x rugosa (Duftnessel)
Alchemilla mollis (Frauenmantel)
Aquilegia in Arten & Sorten (Akelei)
Astrantia major & Sorten (Sterndolde)
Campanula in Arten & Sorten (Glockenblumen)
Delphinium New Millenium Hybr. in Sorten (Rittersporn)
Dianthus plumarius (Federnelken)
Digitalis purpurea und grandiflora (Fingerhut)
Euphorbia characias (Wolfsmilch)
Foeniculum vulgare (Staudenfenchel)
Gaura lindheimeri (Prachtkerze)
Geranium in Arten & Sorten (Storchschnabel)
Gypsophila paniculata (Schleierkraut)
Heuchera in Sorten (Purpurglöckchen)
Iris Barbata-Hybriden (Bartiris)
Iris sbirica (Wieseniris)
• Knautia macedonica
Lavandula angustifolia (Lavendel)
Linaria purpurea (Staudenleinkraut)
Lupinus Polyphyllus-Hybriden (Lupinen)
Nepeta x faassenii (Katzenminze)
Oenothera speciosa ‘Siskiyou‘ (Rosa Nachtkerze)
Penstemon in Arten & Sorten (Bartfaden)
Perovskia atriplicifolia (Blauraute, Perovskie)
• Phuopsis stylosa (Rosenwaldmeister)
Salvia nemorosa (Ziersalbei)
Salvia officinalis (Küchensalbei)
Stachys byzantina in Sorten (Wollziest)
Stachys monnieri ‘Hummelo‘ (Ziest)
Tanacetum parthenium (Mutterkraut)
Thalictrum delavayi (Wiesenraute)
Clematis (Waldrebe)
Tulpen & Allium (Kugellauch)

Literarisches Roseneck

Der Rosenelf

Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen, und in einer davon,
der schönsten von allen, wohnte ein Elf; er war
so winzig klein, daß kein menschliches Auge ihn
sehen konnte, hinter jedem Blatt in der Rose hatte
er eine Schlafkammer. Er war so wohlgestalt und
hübsch, wie ein Kind nur sein konnte, und hatte
Flügel an den Schultern, hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern, und wie
hell und schön waren die Wände! Sie waren ja die
feinen hellrosa Rosenblätter.

Hans Christian Andersen (1805 - 1875), dänischer Märchendichter

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