Sedum (Fetthenne)
Vielseitige Stauden für sonnige und trockene Pflanzplätze
✓ von flachen Polstern bis zu hohen Stauden
✓ viele Blattformen und Blütenfarben
✓ attraktive Struktur bis in den Winter
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Fetthenne für sonnige und trockene Standorte
Fetthennen (Sedum) gehören zu den Dickblattgewächsen und sind für ihre fleischigen Blätter und ihre große Formenvielfalt bekannt. Die Gattung umfasst zahlreiche Arten und Sorten – von niedrig wachsenden, teppichbildenden Mauerpfeffern bis zu stattlichen, aufrecht wachsenden Fetthennen.
Die dickfleischigen Blätter speichern Wasser. Viele Arten eignen sich deshalb besonders für sonnige, trockene und durchlässige Pflanzplätze. Je nach Wuchsform finden Fetthennen ihren Platz im Staudenbeet, Steingarten, auf Trockenmauern, in Trögen und Kübeln oder bei der Dachbegrünung.
Niedrige Fetthennen als Bodendecker
Niedrig wachsende Arten wie der Weiße Mauerpfeffer (Sedum album) bilden dichte, flache Polster. Sie eignen sich für Steingärten, Mauerkronen, Fugen und andere sonnige Pflanzplätze.
Viele niedrige Fetthennen bleiben auch im Winter grün. Unterschiedliche Blattfarben und -formen bieten zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten und lassen sich gut mit anderen trockenheitsverträglichen Pflanzen kombinieren.
Hohe Fetthennen für das Staudenbeet
Aufrecht wachsende Fetthennen wie Sedum telephium entwickeln kräftige Horste und blühen im Spätsommer und Herbst. Je nach Sorte reicht das Farbspektrum der flachen Blütenstände von Weiß und Rosa bis zu kräftigen Rot- und Purpurtönen.
Als späte Blüher fügen sich hohe Fetthennen gut in sonnige Staudenbeete ein. Sie lassen sich beispielsweise mit Gräsern, Astern, Sonnenhut oder anderen spät blühenden Stauden kombinieren. Die festen Blütenstände eignen sich außerdem für die Verwendung als Schnitt- und Trockenblume.
Fetthenne richtig pflanzen und pflegen
Fetthennen bevorzugen sonnige Standorte und durchlässige Böden. Viele Arten gedeihen auch auf trockenen und eher nährstoffarmen Böden. Damit eignen sie sich besonders für Pflanzungen, die auf eine genügsame und strukturreiche Bepflanzung ausgerichtet sind.
Bei höheren Sorten kann ein Rückschnitt um etwa ein Drittel im Mai einen kompakten Wuchs fördern.
Die trockenen Blütenstände hoher Fetthennen können über den Winter stehen bleiben. Sie geben dem Staudenbeet auch in der kalten Jahreszeit Struktur und bilden mit Raureif oder Schnee einen schönen Winteraspekt. Im Frühjahr werden die alten Stängel zurückgeschnitten.
Die jeweiligen Angaben zu Wuchshöhe, Winterhärte und Standort finden Sie bei den einzelnen Arten und Sorten in den Produktbeschreibungen.