Zeppelin-Rundgang
Ein Ort zum Stöbern und Staunen.
Ein Besuch in der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin – ein Rundgang durch ein Gartenparadies
Die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin verbindet Gartenkultur, Pflanzenvielfalt und die besondere Landschaft des Markgräflerlandes zu einem einzigartigen Erlebnis. Zwischen Staudenbeeten, blühenden Feldern und liebevoll gestalteten Schaugärten eröffnet sich ein Rundgang voller Inspirationen für Gartenliebhaber und Naturfreunde.
Ergänzend dazu bieten die Google-Maps-Aufnahmen aus Mai 2026 einen authentischen Einblick in die Atmosphäre und Blütenpracht der Gärtnerei und laden dazu ein, die verschiedenen Gartenbereiche, Pflanzungen und besonderen Orte Schritt für Schritt zu entdecken. Dazu gehören auch das gemütliche Lilien-Café mit eigener Backstube, die große Gartenbuchhandlung im englischen Glashaus sowie die neue Orangerie, die seit 2026 einen weiteren besonderen Ort innerhalb der Gärtnerei schafft.
Haupteingang
Ladenboutique
Buchhandlung
Damals: Buchhandlung im UG des Bürogebäudes
Ladenboutique und Buchhandlung
In diesem schönen, klassischen Gewächshaus beginnt und endet jeder Besuch der Gärtnerei: Es ist der Haupteingang und enthält neben den Kassen eine Boutique mit ausgesuchten Accessoires, Papeterie und Kleidung. In der Buchhandlung finden Sie neben einem großen Sortiment an Gartenliteratur als weitere Schwerpunkte Kinder- und Kochbücher sowie ausgesuchte moderne und klassische Literatur.
Lilien-Café Terrasse
Damals: Café und Gartenmöbel im alten Erdhaus
Lilien-Café
Lilien-Café
Das Lilien Café entstand aus einer Beobachtung der Seniorchefin Aglaja von Rumohr: Ihr fiel auf, dass der typische Gärtner noch immer eine Gärtnerin ist und unsere Kundinnen mithin häufig von Ehemännern begleitet wurden, deren Herz weniger für Blumen schlug. Diese blieben teilweise sogar im Auto sitzen und begannen zu hupen, wenn die Ehefrau zu lange brauchte. Der pragmatische Gedanke von Aglaja von Rumohr: Wenn wir die Ehemänner gut versorgen, dürfen ihre Frauen länger einkaufen. So plante Sie einen schönen Raum (ergänzt um zwei Außenterrassen mit phantastischer Aussicht), bequeme Möbel, Tageszeitungen und vor allem guten Kaffee und Kuchen, die unser Konditor Michael Jacoby täglich frisch backt. Sie nannte das „Bällebad für Ehemänner“. Mittlerweile gibt es auch Frühstück und kleine Gerichte zur Mittagszeit – und Frauen sind natürlich ebenfalls willkommen…
Altes Erdhaus
Altes Erdhaus
Altes Erdhaus
Damals: Altes Erdhaus
Altes Erdhaus
Dieses über 100 Jahre alte Gewächshaus ist die Keimzelle der Staudengärtnerei. Es gehört zur alten Gutsgärtnerei, die Helen von Stein-Zeppelin 1926 als Teil des Gutsbetriebs erbte. Damals wurden hier bereits Blumen, vor allem aber Gemüse für den Eigenbedarf gezogen.
Das Erdhaus trägt seinen Namen, weil es zur besseren Isolation halb in den Boden eingelassen wurde. Heute finden hier Veranstaltungen und Ausstellungen statt.
Backstube
Das Liliencafé bietet ausschließlich bei uns gebackene Kuchen und Torten an.
Konditormeister Michael Jacoby backt in der Backstube unmittelbar neben dem Café im Jahr etwa 3.000 Stück – immer frisch und in jahreszeitlichen Rezepten.
Bürogebäude
Das Holzhaus entstand, als Anfang der 1990er Jahre die Verwaltung der Gärtnerei deutlich wuchs und das alte Bürohäuschen zu klein geworden war. Hier entstanden auch Mitte der 90er Jahre die erste Buchhandlung und das „Terra-Cottage“mit schönen Übertöpfen und handgeschmiedetem Werkzeug.
Heute enthält es neben den Büros der Betriebsleitung die Verwaltung, den Telefonservice sowie das Marketing. Im Untergeschoß liegt heute der Pausenraum samt einem versteckten Garten für die Belegschaft.
Orangerie
Unser jüngstes Gebäude, im März 2026 eröffnet, hat unsere überdachte Verkaufsfläche mehr als verdoppelt:
Sie finden hier nicht nur Pflanzen sondern Erden und Gartenwerkzeug sondern auch die Pflanz-und Gartenplanung. Im hinteren Teil des Gebäudes finden sich die Werkstatt und Ladestation für die Elektrofahrzeuge.
Auf den insgesamt etwa 2.000qm standen vorher die alte Versandhalle sowie drei große Gewächshäuser. Mit der Orangerie ist rechtzeitig zum 100. Jubiläum der Gärtnerei der letzte der drei großen Neubauten errichtet worden.
Versandhalle
Seit 1936 versendet die Gärtnerei europaweit Stauden. Entscheidend für den sicheren Transport ist neben gesunden Pflanzen eine kompetente Verpackung. Das ist bei unserem Versandteam in besten und bewährten Händen. Das große Versandgebäude unterstützt dabei durch moderne Logistik und ein angenehmes Raumklima durch 6m Stehhöhe und ausgeklügelte Belüftung.
An der Stelle der neuen Versandhalle stand bis 2021 das alte, bis auf ein handgeschmiedetes Geländer völlig schmucklose Büro. Hier hatte Helen von Stein-Zeppelin mit ihren engsten Mitarbeitern ihren Schreibtisch. Nach dem Büroneubau 1995 wurde das alte Gebäude der Aufenthaltsraum für die Belegschaft.
Produktionshäuser
In der Gärtnerei ziehen wir einen großen Teil unserer Pflanzen selbst. Wir tun dies zum einen, um auch Spezialsortimente bieten zu können, zum anderen, um Menge und Qualität auch bei den Hauptsortimenten besser steuern zu können. Viel Arbeit findet in den Freilandquartieren statt, das Leben unserer Pflanzen beginnt aber in den Gewächshäusern. Hier werden die kleinen Setzlinge gepflegt und später in verkaufsfähige Töpfe umgetopft.
Aussichtspunkt
Von diesem Teil der Gärtnerei, inmitten der Blumenfelder, eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das gesamte Gelände. Der Blick geht von den Freiland- und Mutterpflanzenquartieren über das getopfte Sortiment und die Piazza mit den Gewächshäusern. Südlich der Gärtnerei liegt das denkmalgeschütze Dorf Laufen und schließlich der Schwarzwald.
Pfarrhof: Verwaltung und Wohnen
Das alte Pfarrhaus wird im Erdgeschoss für Büros genutzt, im Obergeschoss darüber liegen Mitarbeiterwohnungen.
Der Hof steht komplett unter Denkmalschutz, neben dem Pfarrhaus gibt es hier ein altes Backhaus und eine große Scheune.
Meierhof: Mitabeiterwohnungen
In den großen Gebäuden waren die Ställe und Speicher des Betriebs untergebracht. Vor allem aber wurde in den darunter liegenden großen Gewölbekellern der Wein für das Kloster St. Trudpert ausgebaut. Der große Scheunentrakt wurde zwischenzeitlich saniert und bietet nun Raum für Mitarbeiterwohnungen.
Herrenhaus
Das Herrenhaus wird von der Eigentümerfamilie privat bewohnt und beherbergt ebenso die große Azubi-WG.Es ist in seinen ältesten Teilen über 400 Jahre alt. Jüngste Ergänzung ist das Türmchen von etwa 1890. Ursprünglich ging die Dorfstraße durch den Innen- und den Hinterhof. Als sie im 19. Jahrhundert verlegt wurde, konnte der mittlere Flügel errichtet werden. Sämtliche Gebäude der Gutsanlage stehen unter erhöhtem Denkmalschutz als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung.