Schafgarben (Achillea) sind vielseitige Stauden mit fein gefiedertem Laub und flachen Blütentellern. Die Gattung umfasst zahlreiche Arten und Sorten mit unterschiedlichen Wuchshöhen und Blütenfarben. Die Farbpalette reicht von Weiß und zarten Rosatönen bis zu kräftigem Gelb, Orange und Rot.

Im Sortiment finden Sie vor allem farbintensive Sorten, die ab dem Frühsommer mit ihren stabilen Blütenständen auffallen. Je nach Wuchshöhe eignen sie sich für den Mittel- oder Hintergrund von Staudenbeeten.

Schafgarbe im Staudenbeet verwenden

Mit ihrer aufrechten, locker horstbildenden Wuchsform bringt Schafgarbe Struktur in sommerliche Pflanzungen. Sie lässt sich gut mit Ziersalbei, Bartiris, Fetthennen und Ziergräsern kombinieren und passt sowohl in klassische Staudenrabatten als auch in naturnahe Pflanzungen.

Die flachen Blütenstände eignen sich als Schnittblumen und können auch für Trockenblumen verwendet werden. Nach der ersten Blüte können viele Sorten bei einem Rückschnitt erneut blühen.

Schafgarbe richtig pflanzen

Schafgarben bevorzugen sonnige, warme Standorte und einen durchlässigen Gartenboden. Nach dem Einwachsen kommen viele Arten und Sorten auch mit längeren trockenen Phasen gut zurecht.

Eine besondere Standortwahl benötigt beispielsweise die Bertramsgarbe (Achillea ptarmica), die einen frischeren bis feuchteren Boden bevorzugt. Die jeweiligen Ansprüche können sich je nach Art und Sorte unterscheiden und sind bei den einzelnen Pflanzenbeschreibungen angegeben.

Schafgarbe schneiden und pflegen

Nach der ersten Blüte können Sie Schafgarben zurückschneiden. Das fördert bei vielen Sorten den erneuten Austrieb und kann eine weitere Blüte ermöglichen.

Alternativ können die abgeblühten Stängel über den Winter stehen bleiben und dem Beet auch in der kalten Jahreszeit Struktur geben. Im Frühjahr werden die Pflanzen zurückgeschnitten.

Schafgarben bilden mit der Zeit kräftige Horste. Werden sie nach einigen Jahren zu dicht, lassen sie sich im Frühjahr teilen und verjüngen.