Knöterich für Beet, Gehölzrand und Wassernähe

Knöteriche (Bistorta, Persicaria) sind eine vielseitige Gruppe von Stauden mit unterschiedlichen Wuchsformen und Standortansprüchen. Von niedrig wachsenden Bodendeckern bis zu hohen, aufrecht wachsenden Arten reicht das Spektrum. Besonders die Kerzenknöteriche fallen mit ihren schlanken Blütenähren und der langen Blütezeit auf.

Kerzenknöterich für sommerliche Staudenbeete

Kerzenknöteriche bilden buschige Horste und entwickeln ab Juli zahlreiche aufrechte Blütenähren. Je nach Art und Sorte erscheinen sie in Weiß, Rosa, Rosé oder kräftigen Magentatönen und blühen bis weit in den Spätsommer hinein.

Mit ihrem üppigen Wuchs eignen sich Kerzenknöteriche besonders für die Mitte und den Hintergrund von Staudenbeeten. Sie lassen sich gut mit Astern, Gräsern und anderen spät blühenden Stauden kombinieren und können größere Pflanzflächen strukturieren.

Schneckenknöterich als Bodendecker

Der Schneckenknöterich (Bistorta affinis) wächst deutlich niedriger und bildet dichte, teppichartige Bestände. Die Blüten erscheinen über dem Laub an kurzen, aufrechten Ähren und reichen je nach Sorte von Rosa bis Rot.

Als flächig wachsender Bodendecker eignet sich der Schneckenknöterich für Beetränder, Gehölzbereiche und andere Pflanzplätze, an denen eine niedrige, geschlossene Bepflanzung gewünscht ist.

Knöterich richtig pflanzen und pflegen

Knöteriche gibt es für sonnige bis halbschattige Standorte. Kerzenknöteriche entwickeln sich besonders gut auf humosen, nährstoffreichen Böden mit gleichmäßiger Bodenfeuchte. Auch in der Nähe von Teichen oder anderen feuchteren Gartenbereichen kommen sie gut zur Geltung.

Der Schneckenknöterich bevorzugt ebenfalls einen frischen Boden und lässt sich je nach Sorte sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Pflanzungen einsetzen.

Die unterschiedlichen Wuchsformen und Standortansprüche machen Knöteriche vielseitig einsetzbar. Die jeweiligen Angaben zu Wuchshöhe, Blütezeit und Standort finden Sie bei den einzelnen Arten und Sorten in den Produktbeschreibungen.