Steinquendel (Calamintha), auch Bergminze genannt, ist eine fein wachsende Staude aus der Familie der Lippenblütler. Im Hochsommer erscheinen zahlreiche kleine Blüten in Weiß bis Helllila an zierlichen Stängeln über dem aromatisch duftenden Laub. Je nach Art und Sorte erreicht Steinquendel etwa 50 cm Höhe und bildet kompakte, rundliche Pflanzen.

Die filigranen Blütenstände lassen sich vielseitig mit anderen Stauden kombinieren und passen sowohl in naturnahe Pflanzungen als auch in klassisch gestaltete Stauden- und Rosenbeete.

Steinquendel im Garten verwenden

Mit seinen feinen Blütenständen bildet Steinquendel einen schönen Kontrast zu Stauden mit kräftigerem Laub. Geeignete Pflanzpartner sind beispielsweise Fetthennen (Sedum), Lavendel oder Heiligenkraut (Santolina).

Die Blätter verströmen bei Berührung einen herb-aromatischen Duft, der an Minze erinnert. Damit besitzt die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine besondere Eigenschaft.

Steinquendel richtig pflanzen

Steinquendel eignet sich für sonnige bis lichtschattige Standorte und wächst besonders gut in durchlässigem Gartenboden. An einem sonnigen Platz entwickelt er einen kompakten Wuchs und reichlich Blüten.

Steinquendel schneiden und pflegen

Steinquendel benötigt wenig Pflege. Eine zusätzliche Düngung ist bei einem normalen Gartenboden in der Regel nicht erforderlich.

Die vertrockneten Blütenstände können über den Winter stehen bleiben und geben dem Beet Struktur. Im Frühjahr wird die Pflanze zurückgeschnitten, sobald der Neuaustrieb beginnt.