Der Frühling ist mit Macht über Deutschland hereingebrochen. Über die "Risiken und Nebenwirkungen" dieses plötzlich warmen Wetters hat SWR Aktuell Moderatorin Ulrike Alex mit unserer Gartenexpertin Anne Rostek gesprochen.

 

(Quelle: SWR Aktuell Radio) 

 

Zu früh zu warm

Im frühen Frühjahr zeigen sich die ersten Lebenszeichen im Garten: Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge durchbrechen den noch kühlen Boden und bringen Farbe ins Beet. Auch Stauden wie Lenzrosen oder früh austreibende Ziersträucher wagen jetzt den Start. Doch was tun, wenn es zu früh schon zu warm ist? Auch Pflanzen, die normalerweise erst viel später austreiben, werden aus dem Winterschlaf gerissen und zum Austrieb angeregt. Um diesen zu schützen ist es wichtig, ein wachsames Auge auf Nacht- und Spätfröste zu haben.

Frostschutz nicht vergessen

Rosen sollten bei angekündigtem Frost noch angehäufelt oder mit Vlies geschützt werden. Auch kostbare Raritäten wie Strauchpfingstrosen und noch sehr junge Pflanzen profitieren von einem nächtlichen Schutz mit luftdurchlässigem Vlies. Mediterrane Gewächse wie Olivenbäume danken es, wenn sie bei kalten Nächten zusätzlich eingepackt oder an geschützte Standorte gestellt werden.

Den Garten klimafest machen

Wer langfristig denkt, setzt auf klimaangepasste Pflanzen (robuste Stauden, Ziergräser und Gehölze), die besser mit Temperaturschwankungen und zunehmend trockenen Sommern zurechtkommen. So bleibt der Garten auch in Zeiten des Klimawandels vital und blühfreudig.

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