Astern gehören zu den vielseitigsten Stauden für abwechslungsreiche Pflanzungen. Je nach Art und Sorte blühen sie vom Frühjahr bis in den Herbst und zeigen ihre Blüten in Weiß, Rosa, Violett, Blau und verschiedenen Zwischentönen. Auch Wuchshöhe und Wuchsform unterscheiden sich deutlich: Von niedrigen, kompakt wachsenden Sorten bis zu hohen Astern für den Mittel- und Hintergrund des Staudenbeets reicht die Auswahl.

Besonders die Herbstastern bringen ab dem Spätsommer noch einmal viel Farbe in den Garten. Ihre zahlreichen Körbchenblüten lassen sich gut mit Gräsern wie Chinaschilf (Miscanthus) und Pfeifengras (Molinia) sowie mit anderen spät blühenden Stauden kombinieren.

Astern nach Blütezeit und Wuchsform

Die verschiedenen Astern-Typen unterscheiden sich vor allem durch ihre Blütezeit und ihre Verwendung im Garten.

Frühjahrsastern blühen bereits im Frühjahr und eignen sich je nach Art für sonnige Staudenpflanzungen und Steingärten. Durch ihren frühen Blütezeitpunkt setzen sie zu Beginn der Gartensaison besondere Akzente.

Sommerastern blühen während der Sommermonate und bevorzugen überwiegend sonnige, warme Standorte. Sie lassen sich gut mit anderen früh- und hochsommerblühenden Stauden kombinieren.

Herbstastern öffnen ihre Blüten ab Spätsommer und begleiten den Garten bis in den Herbst. Je nach Sorte unterscheiden sie sich deutlich in Wuchshöhe, Blütenfarbe und Blütezeit.

Kissenastern (Aster × dumosus) bleiben kompakt und eignen sich für Rabatten, Beetbegrenzungen und kleinere Pflanzflächen. Auch für Steingärten gibt es passende Sorten.

Raublattastern (Aster novae-angliae) bilden meist aufrechte, kräftige Pflanzen und sind in zahlreichen Blütenfarben erhältlich. Sie eignen sich besonders für sonnige Staudenbeete.

Glattblattastern (Aster novi-belgii) gehören zu den klassischen Herbstblühern. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort und einen nährstoffreichen, ausreichend feuchten Gartenboden.

Astern im Staudenbeet verwenden

Je nach Wuchshöhe können Astern im Mittel- oder Hintergrund, als kompakte Beetbegrenzung oder in kleineren Pflanzflächen eingesetzt werden. Hohe Sorten bringen Struktur in spätsommerliche Pflanzungen, während niedrige Kissenastern sich gut für den vorderen Beetbereich eignen.

Astern lassen sich vielseitig kombinieren. Besonders stimmig wirken sie mit Gräsern und anderen spät blühenden Stauden, die unterschiedliche Blütenformen und Strukturen in das Beet bringen. Auch für naturnahe Pflanzungen, Steingärten und die Kultur im Kübel gibt es geeignete Arten und Sorten.

Durch die Kombination verschiedener Astern mit unterschiedlichen Blütezeiten lässt sich die Blütezeit im Garten über mehrere Monate verlängern.

Astern richtig pflanzen

Astern sind je nach Art und Sorte für unterschiedliche Gartensituationen geeignet. Viele Arten und Sorten wachsen besonders gut an sonnigen Standorten und in durchlässigem Gartenboden. Auch für feuchtere Böden oder lichtschattige Bereiche finden sich passende Arten.

Bei der Auswahl können Sie sich an Standort, gewünschter Wuchshöhe und Blütezeit orientieren. Über die Filter im Shop lässt sich die Auswahl gezielt nach diesen Eigenschaften eingrenzen.

Astern schneiden und pflegen

Die einzelnen Astern unterscheiden sich in ihren Pflegeansprüchen. Verblühte Triebe können nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Bei vielen Herbstastern empfiehlt sich ein Rückschnitt nach der Blüte beziehungsweise im Spätherbst.

Mit der Zeit können größere Asternhorste geteilt und verjüngt werden. Der passende Zeitpunkt und weitere Hinweise zu Standort, Schnitt und Pflege finden Sie bei den jeweiligen Arten und Sorten in den Produktbeschreibungen.